Deutscher Jugendfilmpreis 2018 – Bewerbungsrunde läuft!

30 Jahre Förderung junger Talente und innovativer Medienpraxis
Ausschreibung des Deutschen Jugendfilmpreises 2018 hat begonnen

Ab sofort können sich junge Filmtalente mit ihren Produktionen wieder für den Deutschen Jugendfilmpreis bewerben. Der bundesweite Wettbewerb ist eines der größten Foren für die aktive Medienarbeit junger Filmtalente in Deutschland. Egal ob Kinder, Jugendliche oder Studierende, ob Schulklasse oder Freizeitprojekt: Mitmachen können alle Filmbegeisterten, die nicht älter als 25 Jahre sind. Bewerbungsschluss ist der 15. Januar 2018. Insgesamt werden Preise im Wert von 12.000 Euro vergeben.

Die besten Filme werden auf dem Bundes.Festival.Film 2018 in Hildesheim präsentiert. Der Wettbewerb wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und vom Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) veranstaltet. Teilnahme- und weiterführende Infos gibt es hier.

Fördermittel für soziokulturelle Projekte aus dem Programm „Allgemeine Projektförderung“

Jetzt bewerben für das erste Halbjahr 2018

»Still stehn, nach vorne gehn«

Wer sehnt sich in diesen bewegten Zeiten nicht nach etwas Ruhe? Nicht immerzu den neusten Trends hinterherlaufen müssen, sich nicht mehr vom neuesten Hype beeindrucken lassen. Aus der alltäglichen hektischen Routine ausbrechen. Einfach stehen bleiben, sich Zeit zum Nachdenken nehmen: Was macht heute eigentlich noch Lebensqualität aus? In großen und kleinen Städten, im Stadtteil, auf dem flachen Land? Die Antworten dürften ganz unterschiedlich ausfallen. Gerade deshalb muss man darüber reden – vor Ort. Weil Soziokultur auch gesellschaftliches Handeln ist, geht es neben der kulturellen Teilhabe immer auch um die Möglichkeiten einer aktiven Beteiligung. Wenn Kultur und Kunst ihren Platz im Alltag finden sollen, muss dafür Platz und Zeit geschaffen werden. Entschleunigung und Nachhaltigkeit sind hier die großen Stichworte, wenn es um die Lebensqualität der Zukunft gehen soll. Die Beschäftigung mit Kunst und Kultur verlangt nach Zeit – man muss sich darauf einlassen können. ■ ■ ■
Soziokulturelle Projekte wollen die Neugierde wecken, wie mit einer wieder gefundenen Zeit umzugehen ist. Es geht wieder einmal um die Verbindung künstlerischer Arbeiten mit kulturellen Orten, die die Trennung von kulturellem und öffentlichem Raum überwinden und die Schranken zwischen professioneller Kunstproduktion und selbstorganisiertem künstlerisch-kulturellem Schaffen durchbrechen wollen. ■ ■ ■ Wir suchen wieder Menschen mit kreativen Ideen und Niveau und bieten eine Förderung für Projekte aller Art, die originell und innovativ die Themen der Zeit aufgreifen und zum Nachdenken und Nachmachen anregen.

Die erste Ausschreibung 2018 für das Förderprogramm „Allgemeine Projektförderung“ ist an kein spezielles Thema und auch an keine Kunst- und Kultursparte gebunden. Dem Fonds Soziokultur stehen im ersten Halbjahr 2018 zirka 500.000 Euro für Projektförderungen zur Verfügung. ■ ■ ■ Gefördert werden zeitlich befristete Projekte, in denen neue Angebots- und Aktionsformen in der Soziokultur erprobt werden. Die Vorhaben sollen Modellcharakter besitzen und beispielhaft sein für andere soziokulturelle Akteure und Einrichtungen. Damit regt der Fonds Soziokultur einen bundesweiten Wettbewerb um die besten Projektideen an. ■ ■ ■ Es können auch Projekte unterstützt werden, die aufgrund ihrer Konzeption und ihres Umfanges eine längerfristige (mehrjährige) Zeitplanung erfordern. Die Förderung des Fonds ist dabei nicht nur auf die Durchführungsphase des Projektes begrenzt, sondern kann auch die Phase der Konzeptentwicklung einbeziehen. Voraussetzung für solche Förderungen ist, dass die Vorhaben besonderen qualitativen Ansprüchen genügen und geeignet sind, die Bedeutung der Soziokultur für das kulturelle Leben in der Öffentlichkeit darzustellen. ■ ■ ■ Kulturelle Initiativen, Zentren und Vereine sind aufgerufen, sich zu beteiligen und Anträge für das erste Halbjahr 2018 zu stellen.

Einsendeschluss ist der 02. November 2017. Es gilt das Datum des Poststempels. Die Projekte dürfen nicht vor Ende Januar 2018 beginnen!

Weitere Informationen und den Antragsvordruck gibt es hier hier.

Besser machen! Bundesweiter Upcycling-Wettbewerb für Jugendliche startet

Unter dem Titel „Besser machen!“ startet das Onlinemagazin www.LizzyNet.de einen Kreativwettbewerb für Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 12 und 26 Jahren.

Schulen, Bildungs- und Jugendeinrichtungen sowie Einzelpersonen sind aufgefordert, eine kreative Antwort auf den übermäßigen Ressourcenverbrauch durch unseren Konsum zu finden und den Lebenszyklus von Produkten zu verlängern.

Gefragt sind erfinderische Upcycling-Ideen wie Möbel aus alten Paletten, ein Pausencafé aus einem ausgedienten Container, Lampen aus rostigen Papierkörben oder Taschen aus Altkleidern. Beim Upcycling werden Abfallprodukte oder gebrauchte Materialien in neuwertige Produkte umgewandelt und somit aufgewertet, weil ihre Lebensdauer verlängert wird. Über den praktischen Zugang von Upcycling-Projekten sollen Jugendlichen die Themen Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung im Hinblick auf langlebige Konsumgüter nahegebracht werden. Ziel ist, das Denken in Wertstoffkreisläufen anzuregen und ihr Bewusstsein für nachhaltigen Konsum zu erhöhen. Das Thema eignet sich besonders für Projektwochen oder interdisziplinäre Unterrichtsprojekte, die sich mit dem Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung beschäftigen.

Einsendeschluss für die Projekte ist der 17. Januar 2018.

Eine Jury kürt die besten Beiträge, die mit hochwertigen Sachpreisen und Gutscheinen belohnt werden.

Alle Informationen und Teilnahmebögen zum Wettbewerb gibt es unter: https://www.lizzynet.de/wws/besser-machen-wettbewerb.php
LizzyNet.de

„Mut.ich – Seid laut für eure Rechte!“

Zum 25-jährigen Jubiläum der Kinderrechte in Deutschland ruft das Deutsche Kinderhilfswerk mit seinem Wettbewerb „Mut.ich – Seid lauf für eure Rechte!“ Schulklassen sowie Kinder- und Jugendgruppen dazu auf, kreative Ideen zu entwickeln und umzusetzen, mit denen die Kinderrechte bekannter gemacht werden können. Möglich sind zum Beispiel Videos, Fotostorys, Plakate, Songs, Hörspiele, Theaterstücke und vieles andere mehr. Beiträge können bis zum 17.07.2017 online eingereicht werden. Eine Jury aus Kindern und Erwachsenen des Deutschen Kinderhilfswerkes wählt die drei kreativsten Einsendungen aus. Die Gewinnergruppen werden im September zum Weltkindertagsfest nach Berlin eingeladen.

Rauskommen! Der Wettbewerb

Rauskommen! – Der Titel des Wettbewerbs des Bundesverbandes der Jugendkunstschulen und kulturpädagogischen Einrichtungen (bjke) ist Programm: Gesucht sind die spannendsten laufenden oder kürzlich abgeschlossenen Aktivitäten von Jugendkunstschulen und Kulturpädagogischen Einrichtungen, die in besonderer Weise

 … die Grenzen einer Einrichtung überschreiten, indem sie mobil, vielfältig vernetzt oder dezentral neuen Zielgruppen künstlerische Gestaltung ermöglichen | Zugangsbarrieren senken

… Kinder und/oder Jugendliche in die Ideenfindung, Organisation und Umsetzung einbinden und ihre Gestaltungskompetenz sichtbar machen | Partizipation und Sichtbarkeit

… eine Anknüpfung an Kinder- und Jugendkulturen und damit an das informelle Lernen schaffen |Jugendkultur und digitale Kommunikation

… übertragbare Elemente für andere Einrichtungen enthalten,die es dauerhaft ermöglichen, professionelle kulturelle Bildung offen und tatsächlich zugänglich zu gestalten | Transferideen

Zu gewinnen gibt es:

1. Preis 2.500,- Euro
2. Preis 1.500,- Euro
3. Preis 1.000,- Euro


Mitmachen können gemeinnützige öffentliche oder freie Jugendkunstschulen und Kulturpädagogische Einrichtungen aus dem gesamten Bundesgebiet. Einsendeschluss ist der 15. Juni 2017.

“LandKULTUR – kulturelle Aktivitäten und Teilhabe in ländlichen Räumen”

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft fördert mit der aktuellen Bekanntmachung LandKULTUR modellhafte und innovative Vorhaben, die kulturelle Aktivitäten und kulturelle Teilhabe in ländlichen Regionen erhalten und weiterentwickeln. Projektskizzen können eingereicht werden bis 31.07.2017.

Mit der Maßnahme sollen kulturelle Aktivitäten und die kulturelle Teilhabe im ländlichen Raum gefördert werden. Infolgedessen sind nur Anträge für solche Vorhaben zugelassen, die in Kommunen (Gemeinden, Städte, etc.) mit weniger als 35.000 Einwohnern durchgeführt werden. Abweichend ist auch eine Förderung in kleinen Mittelstädten (ca. 50.000 Einwohnern) möglich, wenn eine positive Ausstrahlung des Vorhabens auf den ländlichen Raum gegeben ist.