Rauskommen! Der Wettbewerb

Rauskommen! – Der Titel des Wettbewerbs des Bundesverbandes der Jugendkunstschulen und kulturpädagogischen Einrichtungen (bjke) ist Programm: Gesucht sind die spannendsten laufenden oder kürzlich abgeschlossenen Aktivitäten von Jugendkunstschulen und Kulturpädagogischen Einrichtungen, die in besonderer Weise

 … die Grenzen einer Einrichtung überschreiten, indem sie mobil, vielfältig vernetzt oder dezentral neuen Zielgruppen künstlerische Gestaltung ermöglichen | Zugangsbarrieren senken

… Kinder und/oder Jugendliche in die Ideenfindung, Organisation und Umsetzung einbinden und ihre Gestaltungskompetenz sichtbar machen | Partizipation und Sichtbarkeit

… eine Anknüpfung an Kinder- und Jugendkulturen und damit an das informelle Lernen schaffen |Jugendkultur und digitale Kommunikation

… übertragbare Elemente für andere Einrichtungen enthalten,die es dauerhaft ermöglichen, professionelle kulturelle Bildung offen und tatsächlich zugänglich zu gestalten | Transferideen

Zu gewinnen gibt es:

1. Preis 2.500,- Euro
2. Preis 1.500,- Euro
3. Preis 1.000,- Euro


Mitmachen können gemeinnützige öffentliche oder freie Jugendkunstschulen und Kulturpädagogische Einrichtungen aus dem gesamten Bundesgebiet. Einsendeschluss ist der 15. Juni 2017.

„LandKULTUR – kulturelle Aktivitäten und Teilhabe in ländlichen Räumen“

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft fördert mit der aktuellen Bekanntmachung LandKULTUR modellhafte und innovative Vorhaben, die kulturelle Aktivitäten und kulturelle Teilhabe in ländlichen Regionen erhalten und weiterentwickeln. Projektskizzen können eingereicht werden bis 31.07.2017.

Mit der Maßnahme sollen kulturelle Aktivitäten und die kulturelle Teilhabe im ländlichen Raum gefördert werden. Infolgedessen sind nur Anträge für solche Vorhaben zugelassen, die in Kommunen (Gemeinden, Städte, etc.) mit weniger als 35.000 Einwohnern durchgeführt werden. Abweichend ist auch eine Förderung in kleinen Mittelstädten (ca. 50.000 Einwohnern) möglich, wenn eine positive Ausstrahlung des Vorhabens auf den ländlichen Raum gegeben ist.

Aktionen für eine Offene Gesellschaft

Die Robert Bosch Stiftung fördert mit dem Projekt „Aktionen für eine Offene Gesellschaft“ Aktivitäten, die sich für die gesellschaftliche Teilhabe sowie für Demokratie und Toleranz einsetzen. Beantragt werden können Förderungen für einzelne Veranstaltungen, Veranstaltungsreihen oder längerfristige Aktionen. Mit bis zu 3.000 Euro unterstützt die Stiftung gemeinnützig anerkannte Organisationen, welche mit den ins Leben gerufenen Aktionen für die demokratischen Grundwerte und gegen Hass und Rassismus eintreten und sich engagieren. Eine Bewerbungsfrist gibt es nicht, allerdings müssen die beantragten Fördervorhaben bis zum 15. Oktober 2017 realisiert worden sein.

Wettbewerb „The Power of Arts“

„The Power of Arts“ zeichnet jährlich vier Institutionen und Initiativen aus Deutschland mit 50.000 Euro aus, die mittels der Künste eine Verständigung zwischen unterschiedlichen Sprachen, Religionen und Kulturen herstellen.

Bewerben können sich alle gemeinnützigen Institutionen oder Initiativen in Deutschland, die sich für kulturelle Teilhabe geflüchteter Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund einsetzen. „The Power of Arts“ ist eine Initiative der Philip Morris GmbH.

Die Bewerbung ist bis 9. Juni 2017 möglich.

Mehr: www.thepowerofthearts.de

Amadeu Antonio Preis für kreatives Engagement für Menschenrechte – gegen Rassismus und Diskriminierung

Zum zweiten Mal wird in diesem Jahr der Amadeu Antonio Preis für kreatives Engagement für Menschenrechte – gegen Rassismus und Diskriminierung vergeben. Eingeladen zur Teilnahme sind Kunstschaffende und kreative Projekte, die Inhalte rund um die Themen Rassismus, Menschenrechte und Diversität aufgreifen und in künstlerischer Weise zur Sprache bringen. Dabei sind alle Genres willkommen: Literatur, Musik, Film, Theater und Design ebenso wie Bildende Kunst. Die Werke sollten nicht älter sein als zwei Jahre und zum Zeitpunkt der Einreichung weitgehend abgeschlossen sein.

Künstler*innen und Projekte können sich selbst bewerben oder von anderen für den Preis nominiert werden.

Mehr: www.amadeu-antonio-preis.de

Wie sieht Frieden aus? Internationaler Kinderfotopreis sucht Eure Bilder

Kriege, Konflikte und schreckliche Erlebnisse: die Welt und die Medien sind voll davon. Ein Fotowettbewerb bietet jetzt die Chance, fantasievolle Gegenbilder und Visionen vom Frieden zu gestalten. Kinder sind weltweit aufgerufen, sich beim „The Children Peace Image of the Year“ zu beteiligen. Angesprochen sind junge Fotofans bis 14 Jahre. Das beste Bild wird mit 1.000 Euro ausgezeichnet und zusammen mit weiteren ausgewählten Arbeiten öffentlichkeitswirksam präsentiert. Die Teilnahmeinfos gibt es auf www.jugendfotopreis.de, der Einsendeschluss ist am 4. Juni 2017.

Partner des internationalen Wettbewerbs in Deutschland ist das Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF). „Mit dem Aufruf möchten wir junge Fotofans und Fotogruppen anregen, zu zeigen, was für sie Frieden bedeutet“, sagt die Leiterin des KJF, Dr. Eva Bürgermeister. Entscheidend ist, dass die Fotos persönliche Vorstellungen zum Ausdruck bringen und ein optimistisches Lebensgefühl vermitteln. Ob die Bilder mit einer klassischen Kamera oder einem Smartphone aufgenommen wurden, spielt keine Rolle.

Der Kinderfotopreis „The Children Peace Image of the Year“ findet unter dem Ehrenvorsitz von Waris Dirie statt, einer engagierten Kämpferin für Menschenrechte und gehört zum renommierten „Alfred Fried Photography Award“, benannt nach einem der ersten Friedensnobelpreisträger. Die Verleihung des Preises erfolgt im September in Wien. Die besten Arbeiten werden in vielen Ländern ausgestellt.

www.jugendfotopreis.de