3. Brandenburger Kongress der Jugendarbeit „Auftrag Jugendarbeit: politisch!? – integrativ!? – demokratisch!?

Ziel des 3. Brandenburger Kongresses der Jugendarbeit ist es, neben dem Fachaustausch unter Kolleginnen und Kollegen, die Vielfalt und die Pluralität der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit in Brandenburg aufzuzeigen und damit die Stärkung des Handlungsfeldes im Spannungsfeld von gesellschaftlichen Erwartungen und Interessenvertretung für junge Menschen zu erreichen. Er will Impulse für die Arbeit der in der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit Tätigen in Brandenburg geben.
Der Fachkongress bietet über 70 Fachforen, Vorträge, Workshops und Projektpräsentationen. Darüber hinaus gibt es eine Fachmesse („Markt der Möglichkeiten“), in denen Methoden, Theorien, gute Praxisbeispiele oder ein „Blick über den Gartenzaun“ zu den Themenbereichen „Gesellschaft“, „Haltung“, „Vielfalt“ und „Rahmenbedingungen“ vorgestellt werden können.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Engagementpolitik: ZusammenWirken im ländlichen Raum

Am 1. Dezember 2017 findet die Fachveranstaltung „Aktuelle Fragen der Engagementpolitik: ZusammenWirken im ländlichen Raum – ganz allein oder gut vernetzt?“ (F 7807/17) statt, die der Deutsche Verein in Kooperation mit dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) durchführt. Ort der Veranstaltung ist Berlin.

Ohne Vernetzung und Kooperation lässt sich vor Ort – gerade im ländlichen Raum – kaum etwas erreichen. Dies gilt umso mehr für diejenigen, die demokratische Einstellungen und bürgerschaftliches Engagement zum Wohle aller stärken wollen. Oft ist allerdings ein zu wenig abgestimmtes Nebeneinander von Projekten und Trägern verschiedener Bereiche und Förderstrukturen zu beobachten, obwohl es inspirierende Beispiele der Kooperation gibt.

Im Austausch mit Praxisakteuren sowie mit den Verantwortlichen in verschiedenen Bundesministerien wird erörtert, welche Schnittstellen sich vor Ort trotz unterschiedlicher Zielsetzungen ergeben, um die eigene Region voranzubringen.

Programm und Anmeldeformular finden Sie hier. Anmeldeschluss ist der 29.09.2017.

Was Jugendliche zur Flucht treibt – neue UNICEF-Studie

UNICEF ruft G7-Staaten auf, Sechs-Punkte-Plan zum Schutz von Kindern auf der Flucht und in der Migration umzusetzen

Die weltweite Zahl von Kindern und Jugendlichen, die allein als Flüchtlinge oder Migranten unterwegs sind, hat sich laut UNICEF seit 2010 verfünffacht. Allein in den vergangenen beiden Jahren wurden in 80 Ländern etwa 300.000 unbegleitete und von ihren Eltern getrennte Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren registriert, 2010 und 2011 waren es nur 66.000 Kinder.

Zu diesem Ergebnis kommt UNICEF in dem neuen Bericht „A child is a child. Protecting children on the move from violence, abuse and exploitation“. Der Report dokumentiert die Motive der Heranwachsenden, sich auf den Weg zu machen sowie die Risiken, denen sie ausgesetzt sind. Denn immer mehr minderjährige Flüchtlinge und Migranten weichen auf extrem gefährliche Routen aus.

Da es kaum legale Wege gibt, um Landesgrenzen zu überqueren, sind sie auf die Hilfe von Schleusern und Menschenhändlern angewiesen. Der Bericht unterstreicht die dringende Notwendigkeit internationaler Vereinbarungen und Maßnahmen, um diese Kinder und Jugendlichen vor Ausbeutung, Missbrauch und dem Tod zu bewahren.

„Jedes einzelne Kind, das sich allein auf die Suche nach einer neuen Heimat macht, ist eines zu viel. Wir Erwachsenen tun zu wenig, um sie zu schützen“, so Justin Forsyth, stellvertretender Exekutivdirektor des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen. „Skrupellose Schleuser und Menschenhändler nutzen die Verletzlichkeit der Mädchen und Jungen aus. Sie helfen ihnen über die Grenzen, nur um sie wie Sklaven zu verkaufen oder zur Prostitution zu zwingen. Es ist unfassbar, dass wir Kinder und Jugendliche nicht besser vor diesen Verbrechern schützen können.“

Foto: © UNICEF/UN062486/Gilbertson VII Phot

Deutscher Kulturrat: Positionen und Infos vor den Bundestagswahlen

Der Deutsche Kulturrat begleitet das große Wahljahr 2017 mit insgesamt fünf Wahlen in den Bundesländern Saarland, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und der Bundestagswahl kritisch.

Aktuell steht die Bundestagswahl am 24. September in besonderem Fokus.

Zu finden sind hier auch die Antworten der Parteien auf die Forderungen des Deutschen Kulturrates vor den Bundestagswahlen.

Wahlprüfsteine der BKJ

Noch unentschlossen – oder Bedarf an mehr Infos zum Fachgebiet?

Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung hat nachgefragt, ob und wie die im Bundestag vertretenen Parteien die Forderungen der Fachorganisationen Kultureller Bildung zur Bundestagswahl 2017 umsetzen werden: 13 Themen, 24 konkrete Fragen gestellt. Hier sind die Antworten.

Europäische Konferenz zur Soziokultur in ländlichen Räumen

Unter dem Titel „Artistic Processes and Cultural Participation – New Perspectives for Rural Development“ veranstalten das European Network of Cultural Centres (ENCC), das durch KREATIVES EUROPA – KULTUR gefördert wird, und das Institut für Kulturpolitik der Uni Hildesheim eine dreitägige europäische Konferenz vom 25.-27.10.2017 in Hildesheim.

Akteure der Soziokultur, Forschende, Studierende, kulturpolitische Entscheider und Akteure ländlicher Entwicklung sind eingeladen, dort über Potentiale und Herausforderungen der partizipativen Kulturarbeit in ländlichen Räumen zu diskutieren. So sollen neue Strategien, Positionen und Netzwerke entstehen, um gemeinsam neue Gestaltungsmöglichkeiten für die ländlichen Räume Europas zu finden.

Mehr Infos hier.