Fachmagazin infodienst_Adventsaktion bis 15.12.17

Das Fachmagazin infodienst des BJKE (Bundesverbands der Jugendkunstschulen und kulturpädagogischen Einrichtungen) bietet bis 15. Dezember ein Adventsaktion.

Themen sind etwa:

Jwd: Kulturpädagogik auf dem LAND (Nr. 125)

Schafft Kunst mehr TEILHABE? Demokratie wagen (Nr. 123)

Mitten am Rand: Über FREMDHEIT und Vertrautheit (Nr. 124)

Spuren zum Ich: Wie KULTUR POLITISCH bildet (Nr. 119)

Der Künstler als INGENIEURIN: Ästhetisches Lernen (Nr. 120)

und viele andere mehr.

Kosten:

– zu 5 Euro das Stück: bei 5 bestellten Exemplaren
– zu 4 Euro das Stück: bei 10 bestellten Exemplaren
– zu 3 Euro das Stück: bei 25 bestellten Exemplaren
– zu 2 Euro das Stück: ab 50 bestellten Exemplaren.

(jeweils zzgl. Versand)

 

Bestellen kann man die Hefte ab sofort bis zum 15.12.2017 mit Stichwort „JKS-Advent 2017″.

 

Aussuchen geht hier, bestellen unter lkd-verlag@lkd-nrw.de (unter Angabe der gewünschten Magazine mit Stückzahl.

Was Jugendliche zur Flucht treibt – neue UNICEF-Studie

UNICEF ruft G7-Staaten auf, Sechs-Punkte-Plan zum Schutz von Kindern auf der Flucht und in der Migration umzusetzen

Die weltweite Zahl von Kindern und Jugendlichen, die allein als Flüchtlinge oder Migranten unterwegs sind, hat sich laut UNICEF seit 2010 verfünffacht. Allein in den vergangenen beiden Jahren wurden in 80 Ländern etwa 300.000 unbegleitete und von ihren Eltern getrennte Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren registriert, 2010 und 2011 waren es nur 66.000 Kinder.

Zu diesem Ergebnis kommt UNICEF in dem neuen Bericht „A child is a child. Protecting children on the move from violence, abuse and exploitation“. Der Report dokumentiert die Motive der Heranwachsenden, sich auf den Weg zu machen sowie die Risiken, denen sie ausgesetzt sind. Denn immer mehr minderjährige Flüchtlinge und Migranten weichen auf extrem gefährliche Routen aus.

Da es kaum legale Wege gibt, um Landesgrenzen zu überqueren, sind sie auf die Hilfe von Schleusern und Menschenhändlern angewiesen. Der Bericht unterstreicht die dringende Notwendigkeit internationaler Vereinbarungen und Maßnahmen, um diese Kinder und Jugendlichen vor Ausbeutung, Missbrauch und dem Tod zu bewahren.

„Jedes einzelne Kind, das sich allein auf die Suche nach einer neuen Heimat macht, ist eines zu viel. Wir Erwachsenen tun zu wenig, um sie zu schützen“, so Justin Forsyth, stellvertretender Exekutivdirektor des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen. „Skrupellose Schleuser und Menschenhändler nutzen die Verletzlichkeit der Mädchen und Jungen aus. Sie helfen ihnen über die Grenzen, nur um sie wie Sklaven zu verkaufen oder zur Prostitution zu zwingen. Es ist unfassbar, dass wir Kinder und Jugendliche nicht besser vor diesen Verbrechern schützen können.“

Foto: © UNICEF/UN062486/Gilbertson VII Phot

Schriftenreihe Kulturelle Bildung: „Teilhabe. Versprechen?!“

Die Ansprüche an die Wirkungen kultureller Bildungsarbeit sind hoch – sind sie berechtigt? Der von Kerstin Hübner, Viola Kelb, Franziska Schönfeld und Sabine Ullrich herausgegebene Band diskutiert, was die Träger Kultureller Bildung mit Blick auf die Chancen- und Bildungsgerechtigkeit für Kinder und Jugendliche* erreicht haben oder noch nicht erreicht haben, z. B. im Programm „Kultur macht stark“, ordnet dies ein und benennt, was noch zu tun ist. Die Publikation erscheint in der Schriftenreihe Kulturelle Bildung der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. Mehr Informationen

Neue Broschüre: „Kinder- und Jugendarbeit zu rassismuskritischen Orten entwickeln“

Wer in der Migrationsgesellschaft mit Kindern und Jugendlichen arbeitet, kommt um die Begriffe Migrationspädagogik und Rassismuskritik nicht herum. Das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit in Nordrhein-Westfalen (IDA-NRW) hat deshalb eine Broschüre herausgegeben, in der es darum geht, wie migrationspädagogische und rassismuskritische Arbeit in der Praxis aussehen kann.

Die Darstellungen von insgesamt 21 Praxisprojekten bilden den Kern der Publikation. Sie stellen die sechs inhaltlichen Schwerpunkte einer rassismuskritischen Arbeit in den Vordergrund: Kinder und Jugendliche als Zielgruppe, Empowerment von Jugendlichen, Sensibilisierung von Jugendlichen für Rassismus und Antisemitismus, institutionelle Strukturen schaffen und verändern, Vernetzung und Qualifizierung. Die Publikation kann kostenlos heruntergeladen oder bei IDA-NRW gegen eine Versandkostenpauschale von 3 Euro zuzüglich Portokosten bestellt werden.

Mehr: www.ida-nrw.de/

infodienst: Das Magazin für Kulturelle Bildung_Schafft Kunst mehr Teilhabe?

Die aktive Beteiligung des Einzelnen ist eine Voraussetzung für die Stabilisierung und Weiterentwicklung einer demokratischen Gesellschaft. Demokratische Einstellungen entwickeln Kinder und Jugendliche insbesondere durch eigenes Handeln und das Erfahren von Selbstwirksamkeit. Beteiligung, Verantwortung und Solidarität sollten sie möglichst früh und in vielen Lebenszusammenhängen kennenlernen. Die kulturelle Bildung unterstützt Kinder und Jugendliche dabei, Stellung zu beziehen, die eigene Meinung zu äußern und zu begründen. Es gibt vor allem methodisch vielversprechende Ansätze, um die Selbst- und Persönlichkeitsbildung mit künstlerischen Mitteln um die Dimension »des Politischen« zu erweitern. Das ist in Zeiten einer gesellschaftlichen Individualisierung und eines zunehmenden Rückzugs ins Private eine erfreuliche Entwicklung. Wie können Kinder und Jugendliche Demokratie mit Kunst und Kultur aktiv gestalten und (er-)leben? Wie verbinden junge Menschen künstlerisches Arbeiten mit sozialem Engagement? Was kann die kulturelle von der politischen und von der historisch-politischen Bildung lernen? Welches Potenzial hat grenzüberschreitende kulturelle Bildung bei der Entwicklung eines europäischen Bewusstseins bei den jugendlichen Teilnehmern? Antworten lesen Sie im infodienst des Bundesverbandes der Jugendkunstschulen und kulturpädagogischen Einrichtungen.

infodienst – Das Magazin für kulturelle Bildung „Vielfalt zulassen. Diversität gestalten“

Was bedeutet es für die Akteure der kulturellen Bildung, wenn viele unterschiedliche Kulturen und Lebenswirklichkeiten aufeinandertreffen? Was trennt uns? Was verbindet uns? Was lernen wir voneinander? Was inspiriert uns gegenseitig? Wie gelingt Anerkennung, Chancengleichheit und Teilhabe für alle? Das Magazin hat keine abschließenden Antworten parat. Es lässt vielmehr jene Perspektiven zu Wort kommen, die sonst unsichtbar sind oder unsichtbar gemacht werden. Es stellt gute Konzepte aus dem Feld der kulturellen Bildung vor, die den vielfältigen Lebensrealitäten der Menschen und Gruppen der Gesellschaft Rechnung tragen. Kurt Möller von der Hochschule Esslingen hebt zudem die wichtige Rolle der kulturellen Bildung beim Kontern von Ablehnungshaltungen bei jungen Menschen hervor, die sich »abgehängt« fühlen. Und Aladin El-Mafaalani von der Fachhochschule Münster macht im Interview deutlich: Vielfalt bringt eine Gesellschaft voran, denn je verschiedener wir sind, desto mehr können wir voneinander lernen!

Das Magazin Nr. 121 umfasst 48 Seiten und kostet 8 Euro zzgl. Versand. Sie können es bestellen beim Bundesverband der Jugendkunstschulen und Kulturpädagogischen Einrichtungen e.V., Kurpark 5, 59425 Unna, Tel. 02303-25302-0, info-bjke@bjke.de oder unter www.infodienst-online.de