RaumPioniere

Aktuell!

Die Bewerbungfrist für die RaumPioniere 2018 läuft! Bewerben können sich Kommunen in Brandenburg. Kontakt

Wie soll Euer Lebensraum 2030 aussehen? Was wünscht Ihr Euch in Eurer Stadt / Eurer Gemeinde? Wie wird aus einer Vision ein realistischer Plan?

Die Initiative RaumPioniere der LKJ Brandenburg unterstützt Jugendliche darin, ihre Bedürfnisse in ihrer Stadt, ihrem Dorf zu artikulieren. Ideen werden dabei im Team zu konkreten Plänen erarbeitet. Gemeinsam mit der LKJ Brandenburg und zahlreichen engagierten Unterstützern vor Ort wird die Idee umgesetzt.

RaumPioniere gliedert sich in zwei Phasen:

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Phase 1* RaumPioniere brauchen Teambildung: Orientierung und Verortung, Methodiktraining, Struktur- und Zielentwicklung im Team.

Phase 2* RaumPioniere: PlanBBurg: Die LKJ Brandenburg begleitet die Jugendlichen bei der Realisierung im öffentlichen Raum.

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark startete die Initiative im Jahr 2016 mit Phase 1, 2017 ging es an die Umsetzung.

RaumPioniere brauchen Teambildung 2016 / 2017

Stadt gestalten, sich in das kulturelle Leben einbringen, Vorschläge machen für eine besseres städtisches Umfeld – das waren Themen, mit denen sich Jugendliche in dem Projekt „RaumPioniere brauchen Teambildung“ beschäftigt haben. Es wurde von September bis Dezember 2016 von der LKJ Brandenburg im Landkreis Potsdam-Mittelmark durchgeführt und von Lottomitteln des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung unterstützt.

Warum eine Initiative wie RaumPioniere in Brandenburg? Das Magazin Funnynews nahm die Recherche auf und berichtete aktuell aus Treuenbrietzen.

Infrastrukturministerin Kathrin Schneider war am 9. Dezember 2016 bei der ersten Präsentation der Ergebnisse im Landratsamt in Bad Belzig dabei.

„Die Stadtentwicklung und das Stadtleben geht alle an, vor allem auch Kinder und Jugendliche. Sie sind zukünftig diejenigen, die in der Stadt leben und sind vielleicht auch diejenigen, die Entscheidungen treffen werden. Im Rahmen des Projektes haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf kreative Weise gelernt, wie und wo man sich einbringen kann. Das haben wir gerne unterstützt, denn Projekte dieser Art tragen dazu bei, dass Jugendliche aktiv werden und die Verbesserung des Lebensumfeldes selbst in die Hand nehmen,“ sagt Ministerin Schneider zum Projekt.

In Workshops wurden Vorschläge gemacht und diskutiert, wie die Ideen umgesetzt werden könnten. Anschließend haben die Jugendlichen Strategien entwickelt, mit dem Ziel, Helfer aus Vereinen, Unternehmen und Kommunen zur Unterstützung der Projekte zu gewinnen.linthe_startup

Im Jahr 2017 ging es um die Umsetzung von RaumPioniere:PlanBBurg. Die Ergebnisse der Workshops können sich sehen lassen:

Die RaumPioniere in Treuenbrietzen bauten eine Upcycling-Einrichtung für ihren Jugendclub mit mobilem Choreographie- Raum und Snoezelraum im Dschungeloutfit. Darüber hinaus kreiierten sie einen eigenen RaumPionier-Song.

In Linthe erarbeiteten Graffiti-Begeisterte Präsentationen an öffentlichen Standorten, ein Profi versorgte sie mit Tipps und Tricks. Zur 650-Jahres-Feier von Linthe wurden die RaumPioniere vom Bürgermeister als fester Bestandteil des Festkomitees aufgenommen. Sie waren in die Vorbereitungen eingebunden und boten selbst Kreativprogramme für Kinder an.

In Beelitz stießen die RaumPioniere die Neueröffnung eines Hauses für junge Menschen der Stadt an, in denen sie selbst längerfristig verortet werden, die Gestaltung und das Programm maßgeblich mitprägen.

Darüber hinaus konnten sich die RaumPioniere inhaltlich als Expert*innen in eigener Sache in kommunale Stadtratssitzungen einbringen. So erhalten die Kommunen im direkten Austausch wertvolle Impulse für die infrastrukturelle Gestaltung jugendgerechter Kommunen.

Partner finden die RaumPioniere in den Verwaltungen der Städte, Gemeinden und im Landkreis, in Kunst-, Kultur-, Bildungs- und sozialen Einrichtungen, in Unternehmen und mit interessierten Mitbürger*innen.

Öffentlich präsentiert wurden die Ergebnisse der RaumPioniere 2016/2017 am 5. Dezember 2017 im Beelitzer Tiedemann-Saal. Der Tenor: Lasst uns dran bleiben und weiter machen!

        

Ein großer Dank für die Zusammenarbeit geht an Simone Kühn vom Landkreis Potsdam Mittelmark und die Jugendbeauftragen und Unterstützer*innen vor Ort: Wenke Hanack in Amt Brück, Frau Lempke und Melanie Maske in Beelitz, Ronny Kummer, Anja Strobel und Nadja Körner in Treuenbrietzen.

Hier gibt es die Dokumentation zum Projekt aus dem Jahr 2016: pdf_broschuere_raumpioniere_web_final19122016

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RaumPioniere wird ermöglicht durch die freundliche Unterstützung des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg aus Mitteln der Glücksspielabgabe der Lotterien und Sportwetten des Landes Brandenburg.

Die LKJ Brandenburg und der Landkreis Potsdam-Mittelmark kooperieren im Projekt “ELAN – Engagement/Lebenslanges Lernen/Aktiv vor Ort/Netzwerke” zum Aufbau eines kommunalen Bildungsmanagements.

RaumPioniere wird gefördert von

 

 

 

Auszüge aus der Presse:

MAZ 08.05.2017 RaumPioniere starten nächste Runde

05. 12 2017 rbb Brandenburg aktuell (ab 23’10”)

05. 12 2017 Antenne Brandenburg

MAZ 06.12.2017 RaumPioniere richten Jugendclubs neu ein